Facebook? - Niemals.

Facebook beeinträchtigt gesunde soziale Kontakte und fördert oberflächliches Kommunikationsrauschen. Ferner ist dieses "soziale" Netz, basierend auf einem kommunikativen Schneeballsystem, die ideale Plattform für Zusammenrottungen, Gerüchte und Shitstorms. Nicht zuletzt werden Nutzerdaten brutal missbraucht.


Twitter? - Muss nicht sein.

Twitter wirkt zerstörerisch auf die Sprache. Zu viel Sprachstummel, zu wenig Raum für Begründungen, zu viel Wortmeldungen ohne erklärenden Kontext. Twitter ist flüchtiger Smalltalk im hektischen Online-Betrieb, also die ideale Plattform für Smartphone-Fummler. Absolut ungeeignet für ernsthafte Meinungsbildung.


Google+? - Um Himmels willen!

Google vernichtet die Privatsphäre und verstößt damit erheblich gegen verfassungsmäßig garantierte Grundrechte. Das ideale Medium für totale überwachung ist die Cloud, in der auch Google+ die Ausdünstungen der Nutzer einfängt und dauerhaft einfriert.


Whatsapp? - Ach nee!

Das einzige Medium in dieser Vierergruppe, das evtl. in Betracht zu ziehen wäre. Vom Ansatz her stecken einige brauchbare Ideen drin, doch seit Facebook sich Whatsapp unter den Nagel gerissen hat, sollte man auf jeden Fall die Finger davon lassen.


Facebook, Google und andere IT-Konzerne handeln kriminell. Dass sie nicht juristisch zur Verantwortung gezogen werden, ist ein Skandal und bestärkt die IT-Haie nur in ihrem missbräuchlichen Umgang mit persönlichen Daten. Datenmissbrauch, um Werbeeinnahmen zu erzielen und die Basis für globale Machtpositionen zu legen, ist nicht anderes als digitales Gangstertum.

Politiker, die aus wirtschaftlichem Kalkül dieses Vorgehen dulden oder gar unterstützen, höhlen unsere Grundrechte aus.