Mensch und Maschine. – Künstliche Intelligenz

Zum Thema “künstliche Intelligenz” habe ich meine Meinung schon verschiedentlich kund getan, und an dieser – durchweg negativen – Meinung hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Je mehr man der Welt diese künstlich schlauen Algorithmen überstülpt, desto stärker kann ich sie nur ablehnen, auch aus meiner langjährigen Erfahrung mit Algorithmen heraus.

Grund, dieses leidige Phänomen der Digitalisierung noch einmal aufzugreifen, ist eine Entwicklerkonferenz von Google. Sundar Pichai, seines Zeichens CEO und Vordenker bei Google, verkündete der Welt, wie man sich bei Google die von Google geplante Zukunft der Menschheit vorstellt: künstliche Intelligenz. Überall dort, wo Menschen sind, soll künstliche Intelligenz (KI) installiert werden. Praktisch alle Geräte, angefangen vom smarten Phone über die Autos bis hin zu den smarten Haushaltsgeräten sollen Weiterlesen

Meinungsvielfalt

Meinungsfreiheit – klar, ein unverzichtbarer Baustein in einem demokratischen System. Die Meinungsfreiheit ist vor allem wichtig, um Meinungsvielfalt zu erzeugen. Die in der Regel kontroverse Darstellung von Sachverhalten in den Medien ist die Basis für das, was man als Wahrheitssuche bezeichnen kann.

Wie wichtig Meinungsvielfalt ist, erlebe ich jetzt wieder, im Vorfeld der Bundestagswahl. Ich beziehe mich dabei auf die von uns abonnierte Tageszeitung. Es ist die einzige Zeitung, die auch über lokale Belange ausführlich informiert, und insofern gibt es praktisch keine Alternative. Aber – die Zeitung ist streng konservativ ausgerichtet; ein parteiinternes CDU-Journal könnte nicht schwärzer sein. Wenn die einflussreichsten Redakteure ihre Kommentare oder Leitartikel veröffentlichen, da kriegen die Roten aber Weiterlesen

Da soll es hingehen

Was Google, Amazon, Apple oder wie die Internetmonster heißen mögen, erreichen wollen, sollte inzwischen jedermann klar sein. Ich will das alles nicht mehr im Detail aufgreifen, es ist meinerseits genug darüber geschrieben worden. Es geht, kurz zusammengefasst, um künstliche Intelligenz überall, um Vernetzung total.

Das klingt irgendwie abstrakt, nicht so, dass man sich das Ausmaß dieser Ziele so richtig vorstellen kann. Nun hat Google selbst ein sehr schönes Bild gebracht: Die Welt soll über die Cloud zu einem einzigen Computer zusammenwachsen. Alles, aber auch wirklich alles soll über diesen Computer gesteuert werden. –

Man braucht nicht viel Phantasie um zu erkennen, dass derjenige, der diesen Weltcomputer beherrscht, hat, gleichzeitig die totale Macht besitzt. Nein, nein, es geht Google nicht um ein besseres Leben der Menschen, wie immer beteuert, es geht einzig und allein um Machtbefriedigung. Es geht um den totalen, durch nichts zu übertreffenden Machtorgasmus. Schon jetzt, wo alles noch Vorspiel ist, dringt schon das lustvolle Stöhnen aus dem Silicon Valley hervor. Und wenn man nun an Amazon denkt und den digitalen Potenzbolzen dieser Firma, den Jeff Bezos, dann kann man sich gut vorstellen, welche Triebkräfte nach der Weltherrschaft greifen.

In dieser Machtorgie können sehr leicht die bösartigen Hacker gedeihen. Alles vernetzt, so wie ein einziger Computer, da macht der Gedanke, alles lahm legen zu können, richtig munter. Macht und Gegenmacht.

Aber selbst wenn die Angriffe auf den Weltcomputer ausbleiben oder nur begrenzte Wirkung zeigen sollten: Die Vorstellung, unter der Kontrolle eines solchen “Biggest Brother” leben zu müssen, ist der größtmögliche Albtraum. Da sucht jeder selbständig denkende Mensch (werden immer weniger) nach der Tür, durch die er dieser Welt entfliehen kann.