Sportliche Tante

Beeindruckend, diese Dorothee Bäre, ihres Zeichens Staatsministerin für Digitalisierung. Eine Frau mit Haaren auf den Zähnen und, wenn’s um Digitales geht, mit einer Einsatzbereitschaft bis hin zur Selbstaufgabe. Sie hat nun gefordert, dass “eGaming” als olympische Sportart anerkannt wird. Toll: 136 Gegner in 5 Minuten abgeknallt, bringt den zweiten Platz und eine weitere Silbermedaille im Medaillenspiegel. Klar, alles soll digitalisiert werden, warum nicht auch der Sport? Konsequent ist sie ja, die Dorothee. Und ich habe endlich für mich eine passende Sportart gefunden. Huch, wie ich diese Frau verehre.

Gute Frage

Mark Zuckerberg, der Herrscher über das bekannte, weltweite Kommunikations-Imperium, sagt jedem, der es hören will (oder auch nicht), dass seine wichtige und edle Plattform kostenlos sein müsse, so dass jeder sie nutzen könne. Und er wird nicht müde zu beteuern, das Facebook natürlich keine Nutzerdaten verkaufe. Tja, lieber Mark, dann beantworte nur noch eine Frage: Womit zum Henker verdient Facebook denn seine Milliarden?

Beifang

Vor einigen Tagen verunglückte ein Kleinflugzeug über dem Ärmelkanal, mit einem berühmten, argentinischen Fussballspieler an Bord. Ich kannte ihn nicht, aber das ist bedeutungslos. Viele Menschen forderten die Suche nach dem Fussballspieler, wobei sich nun auch Lionel Messi eingeschaltet hat, indem er vehement verlangt, solange zu suchen, bis sein Kollege gefunden ist. Nach dem Piloten (oder waren’s zwei Besatzungsmitglieder?) fragt niemand. Es gibt halt wertvollere und werlosere Menschen. Doch was ist, wenn man das Flugzeug findet und dabei auch die Besatzungsmitglieder aus dem Wrack befreien sollte? Vorschlag: Einfach als Beifang wieder ins Meer werfen.

… und ein bisschen wieder da

Nein, ich kann die Klappe nicht vollständig halten. Zu viel, zu dem ich meine Meinung sagen muss, vor allem, um die Selbstachtung aufrecht zu erhalten. Aber in diesem Blog will ich es ab jetzt kurz halten, so, als sei ich mit Twitter unterwegs.

… und dann bin ich mal weg

So, vieles spricht dafür, dass dieses mein letzter Beitrag in diesem Blog sein wird. Ob für immer, weiß ich noch nicht, aber ein Jahr Pause und Abstand muss mal sein, um sich selbst zu beruhigen und die eigene Haltung zu überdenken. Es kann sein, dass ich die wichtigsten Beiträge auf meine Webseite übertragen werde, wohin sich erfahrungsgemäß aber kaum jemand verirrt. Doch die Besucherzahlen in diesem Blog halten sich ebenfalls in Grenzen, so dass ich die Aktivitäten hier eher als Selbstgespräch auffassen möchte. Sei’s drum, auch ein Selbstgespräch kann hilfreich sein, um Gedanken zu ordnen.

Der Grund, warum ich meine Schreiberei hier vorerst beende, ist schnell umrissen: Es ist erst mal alles gesagt, was es aus meiner Sicht zum Thema Datenklau und Weiterlesen

Künstliche Intelligenz. – Mein letzter längerer Beitrag

Einleitung

Ich sitze vor dem Rechner und verfolge auf Youtube ein Tutorial, mit dem ich mich möglichst schnell in die Game-Engine “Godot” einarbeiten will. Dabei geht es mir nicht um die Entwicklung eines Spiels, sondern um eine Entwicklungsumgebung, mit der ich – vielleicht – meine Pläne zur Visualisierung von virtuellen 3D-Landschaften realisieren kann. Doch vorerst müssen die Zusammenhänge des komplexen Programms ergründet werden, und so nebenbei geht es um das Erlernen einer weiteren Programmierspache, die in diesem Fall von Python abgeleitet wurde.

Also lausche ich dem Tutor, der in angenehmer Sprache Schritt für Schritt in die Geheimnisse des Programms einführt, und zwar an Hand eines simplen 2D-Spiels. Es ist so etwas wie Bildschirmtennis, bei dem man gegen den Computer spielt. Natürlich muss ich die einzelnen Schritte nachvollziehen, denn einfach zuhören bringt nichts. Als das Kapitel zur Steuerung des Computer-Schlägers (“Gegner” genannt) dran ist, verspricht der Tutor, dass nun etwas KI dabei sei. Etwas “künstliche Intelligenz”? So wie eine Prise Salz? Was soll das denn? frage ich mich verblüfft und bin natürlich neugierig.

So programmiere ich also nach Vorschrift das Verhalten des Balkens, der sich nach oben und unten bewegt und so etwas wie einen Tennisschläger darstellen soll. Eine extrem simple Anglegenheit. Damit der Schläger sich nicht immer auf Ballhöhe Weiterlesen